Hochspannungsleitung zu spät beachtet

Im August 2013 stürzte bei Montbovon im Kanton Freiburg ein Ballon in die Tiefe, eine Person kam ums Leben, vier weitere wurden schwer verletzt. (Archivbild)
Im August 2013 stürzte bei Montbovon im Kanton Freiburg ein Ballon in die Tiefe, eine Person kam ums Leben, vier weitere wurden schwer verletzt. (Archivbild) © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Die Ursache für einen tödlichen Ballonunfall in Montbovon ist geklärt. Der Pilot habe eine Hochspannungsleitung zu spät beachtet, heisst es im Schlussbericht der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle SUST.

Der Unfall ereignete sich am 6. August 2013. Im Korb befand sich neben dem Piloten eine vierköpfige US-amerikanische Familie. Bei Montbovon im Kanton Freiburg touchierte der Ballon eine Hochspannungsleitung, worauf er rund 50 Meter in die Tiefe stürzte. Der Familienvater verstarb, die Mutter und ihre zwei Töchter sowie der Pilot wurden beim Unfall schwer verletzt.

Beim Anflug sei die Hochspannungsleitung in Vergessenheit geraten, schreibt die SUST in ihrem Bericht. Deshalb sei eine “unzweckmässige Flugtaktik” gewählt worden. Für ein Ausweichmanöver sei es beim Bemerken des Hindernisses zu spät gewesen. Ein lokaler Wind im Anflugsektor habe zur Unfallentstehung beigetragen.

(SDA)


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