Hohe Stimmbeteiligung im FM1-Land

Für den kommenden Abstimmungs- und Wahlsonntag ist mit einer hohen Stimmbeteiligung zu rechnen.
Für den kommenden Abstimmungs- und Wahlsonntag ist mit einer hohen Stimmbeteiligung zu rechnen. © Keystone
Durchsetzungsinitiative, Sanierung des Gotthard-Strassentunnel, Heiratsstrafe und Nahrungsmittel-Spekulationsinitiative: Am kommenden Sonntag stimmen wir über umstrittene Vorlagen ab. Ausserdem sind in den Kantonen St.Gallen und Thurgau wegweisende Wahlen. Kein Wunder werden die Abstimmungsbüros von Stimmcouverts geradezu überschwemmt.

Das Interesse der Schweizer Stimmbevölkerung und derjenigen im FM1-Land, am Abstimmungs- und Wahlsonntag vom 28. Februar mitzuentscheiden, ist so gross wie schon lange nicht mehr. In Appenzell beispielsweise bestätigt sich dieser Trend. “In den letzten Jahren lag die Stimmbeteiligung jeweils so zwischen 25 und 30 Prozent. Im Moment ist sie bei 29 Prozent und es sind noch einige Tage bis zum Abstimmungssonntag. Wir gehen also davon aus, dass es dieses Mal eine überdurchschnittlich hohe Stimmbeteiligung gibt”, sagt Patrick Lenzi, Bezirkssekretär von Appenzell.

200 Couverts pro Tag

Gleiches Bild in Sargans. Dort rechnet der Gemeinderatschreiber Urs Becker ebenfalls mit einer hohen Stimmbeteiligung. Bis jetzt habe man zwischen 40 und 45 Prozent. Erfahrungsgemäss kämen aber Ende Woche immer noch viele Abstimmungscouverts rein, so Becker. Aktuell seien es täglich bis zu 200 Couverts.

Auch St.Gallen zieht mit

In der grössten Stadt der Ostschweiz, in St.Gallen, sind gemäss Stimmbeteiligungsbarometer bis heute (23. Februar) 20’105 Abstimmungscouverts auf der Gemeindeverwaltung eingegangen. Dies entspricht einer Stimmbeteiligung von 45,2 Prozent. Bei der letzten Abstimmung am 15. November 2015 lag die Stimmbeteiligung in St.Gallen bei 42,5 Prozent.

(red)


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