Hundemörder von Herisau gefasst

Der Sennenhund musste qualvoll sterben.
Der Sennenhund musste qualvoll sterben. © Symbolbild Archiv
In Herisau trat am Donnerstag ein Mann derart stark gegen einen Berner Sennenhund, dass das Tier verstarb. Die Polizei konnte den Täter zwei Tage später ermitteln.

Ein Passant sah am Donnerstagnachmittag, wie ein unbekannter Mann an der Oberdorfstrasse in Herisau heftig gegen einen Hund trat und mehrfach auf diesen sprang. Der zwölfjährige Berner Sennenhund erlitt so schwere Verletzungen, dass er trotz der raschen Hilfe durch einen Tierarzt an inneren Verletzungen starb.

Psychisch beeinträchtigt

Zwischenzeitlich konnte der vorerst unbekannte Mann dank Hinweisen und den polizeilichen Abklärungen und Ermittlungen von der Kapo Appenzell Ausserrhoden identifiziert und an seinem Wohnort in Herisau festgenommen werden. Es handelt sich dabei um einen 30-jährigen, wie durch Auskunftspersonen vermutet, psychisch angeschlagenen Mann. Ein durch die Polizei aufgebotener Arzt verfügte eine fürsorgerische Unterbringung, weshalb der 30-jährige Schweizer in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde. Er ist derzeit nicht vernehmungsfähig.

Täter flüchtete

Die Kontaktaufnahme am Wohnort des Mannes durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zeigte sich sehr schwierig. Bei der Vorsprache öffnete der Mann die Wohnungstüre nicht. Er verliess darauf die Wohnung über ein Fenster und stieg der Hausfassade entlang nach unten. Durch einen Sprung, bei welchem sich der Mann eine Verletzung am Fuss zuzog, versuchte sich der Mann einer Verhaftung zu entziehen. Er konnte durch die aufgebotenen Polizeifunktionäre trotz massiver Gegenwehr überwältigt und festgenommen werden. Der psychisch angeschlagene Mann befindet sich zurzeit in Obhut einer psychiatrischen Einrichtung. (red)


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