Hurra, die Gold-Edition ist da!

Von Sandro Zulian
Die neuen Panini-Bildli kommen mit einigen Neuerungen daher - und mit einem neuen Preis.
Die neuen Panini-Bildli kommen mit einigen Neuerungen daher - und mit einem neuen Preis. © Panini
Gold, goldiger, am goldigsten. Nur für die Schweiz lanciert Panini die Gold-Edition der WM-Fussballbildli. Ab morgen gibt es das Album sowie die Sticker zu kaufen – allerdings zu einem höheren Preis.

Österreicher, Italiener, Franzosen, Liechtensteiner, ja eigentlich die ganze Welt hat das Nachsehen. Denn exklusiv für die Schweiz lanciert Panini heuer die Gold-Edition. Das neue Album-Cover kommt praktisch ausschliesslich in glänzendem Gold anstatt Blau daher, die einzuklebenden Stickers wurden, extra für Schweizer Kunden, statt mit einem weissen, mit goldenem Rahmen versehen. Im Gegensatz zur internationalen Version des Sammelalbums kleben wir unsere Spieler auf deutlich dickeres Papier. Wir dürfen uns einerseits geehrt fühlen, andererseits zahlen wir neu mehr für ein Päckli.

Bildli werden teurer

Konkrete Zahlen will Ezio Bassi, Geschäftsführer von Panini Schweiz, keine nennen. Aber er lässt durchblicken, wie wichtig der Schweizer Markt für Panini ist: «Bei der letzten WM haben wir in der Schweiz mehr Fussballbildli verkauft als in Spanien und Italien zusammen.» Und der Ertrag für die Klebebildchen-Hersteller aus Italien dürfte noch weiter wachsen. Dieses Jahr kostet ein Päckli mit fünf Fussballbildli 1.10 Franken. Das sind zehn Rappen mehr als bei der letzten Weltmeisterschaft. Das Starterkit-Album (Album inklusive 18 Bilder) gibt es für 3.50 Franken.

Bildli wurden aufgemotzt

So einiges wurde an den Fussballbildli verändert. Die neueste Änderung dürfte wahrscheinlich erwachsene Fingernägelkauer und Kinder am meisten freuen: Das lästige Abziehfolie-vom-Bild-Klauben fällt dank einer neuen Technologie weg. Mit der Crack-Back-Schlitzlinie ist es bald ein Leichtes, die Bilder von ihren Folien zu befreien. Einfach einmal knicken, abziehen und einkleben.

Bildli haben Legendenstatus

Zur Präsentation des neuen Panini-Albums im FIFA-Museum in Zürich finden sich auch der eine oder andere Schweizer Fussball-Promi ein. «Als ich mich das erste Mal in einem Panini-Album gesehen habe, war ich schon extrem stolz», erinnert sich der Ex-Nati-Goalie Pascal Zuberbühler im Video-Interview (oben). «Mit Fotos von mir in der Zeitung hatte ich nie ein Problem, aber ein Paninibild von mir, das war eine grosse Sache.» Der Thurgauer sammelt auch heute noch gerne Bildli. Ebenso sein ehemaliger Clubkamerad Benjamin Huggel. Er lacht und sagt: «Ich schicke immer die Kinder vor und lasse sie Bildli kaufen, aber eigentlich will ich einfach selbst sammeln.»

(saz)


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