Huser ist Kandidat der SVP

Huser ist Kandidat der SVP
© KEYSTONE/Regina Kuehne
Die St. Galler SVP hat Herbert Huser für die Regierungsratswahlen vom 28. Februar 2016 nominiert. Am Mittwochabend sprachen sich die SVP-Delegierten in St. Margrethen einstimmig für seine Kandidatur aus. Ebenfalls nominiert wurde der bisherige Bildungsdirektor Stefan Kölliker.


Der Rheintaler Architekten und Unternehmer Herbert Huser war 2008 in den Kantonsrat gewählt worden. Seit 2012 ist der 58-jährige Familienvater aus Altstätten Präsident der SVP des Kantons St. Gallen. Nun soll er für die SVP einen zweiten Regierungsratssitz erobern.

SVP beansprucht zweiten Sitz

“Insbesondere seit den letzten Wahlen ist es sonnenklar, dass wir einen Anspruch haben auf den zweiten Sitz in der St. Galler Regierung”, sagte die frischgewählte Nationalrätin Barbara Keller-Inhelder am Mittwochabend. “Mit Herbert Huser haben wir einen scharfsinnigen und dossiersicheren Kandidaten, an dem sich die Gegner immer wieder die Zähne ausbeissen.”

“Eigentlich könnte ich mich mit meiner Familie, den Hunden, den Katzen und den Alpacas beschäftigen und einfach zurücklehnen”, sagte Herbert Huser. “Doch auf den Kanton kommen in den nächsten Jahren grosse Herausforderungen zu.”

Einerseits stagnierten die Finanzen, andererseits gebe es diverse Baustellen im Ausgabenbereich – etwa bei den Spitälern, den Schulen und anderen öffentlichen Bauten. “Ich weiss schon von Berufs wegen, wie man auf Baustellen arbeitet. Darum will ich mich für den Kanton einsetzen”, sagte Huser.

Bereits 2010 hatte Huser für den Regierungsrat kandidiert. Damals unterlag er dem CVP-Kandidaten Beni Würth. Derzeit stellt die SVP als wählerstärkste Partei lediglich einen Vertreter in der St. Galler Regierung. Je zwei Sitze halten die CVP, die FDP und die SP.

Kölliker will Bildungsdirektor bleiben

Als bisheriger Regierungsrat steigt Stefan Kölliker erneut in den Wahlkampf. Er wurde am Mittwochabend gemeinsam mit Herbert Huser in globo und einstimmig nominiert.

In den vergangenen Monaten wurde Kölliker mehrmals gefragt, ob er allenfalls das Finanzdirektorium übernehmen wolle. Im September verkündete der einstige Treuhänder aber, sofern er denn wiedergewählt werde, wolle er Bildungsdirektor bleiben.
(SDA)


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