“Hysterische Züge”: Obama kritisiert Flüchtlingsdebatte in den USA

Der Widerstand in den USA gegen die Aufnahme von einigen tausend syrischen Flüchtlingen ist aus Sicht von US-Präsident Barack Obama übertrieben.
Der Widerstand in den USA gegen die Aufnahme von einigen tausend syrischen Flüchtlingen ist aus Sicht von US-Präsident Barack Obama übertrieben. © KEYSTONE/AP/SUSAN WALSH
US-Präsident Barack Obama hat dem Widerstand in seiner Heimat gegen die Aufnahme weiterer syrischer Flüchtlinge eine klare Absage erteilt. Einige Politiker reagierten hysterisch, sagte Obama am Rande eines Besuchs auf den Philippinen am Mittwoch.

Auch werde das Risiko, das von den Migranten ausgehe, übertrieben. “Das muss aufhören, denn die Welt sieht zu.” Mehrere hochrangige Oppositionspolitiker laufen seit den Anschlägen von Paris Sturm gegen Obamas Plan, weitere 10’000 Syrer binnen eines Jahres in die USA zu lassen.

Der republikanische Präsident des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, kündigte an, am Donnerstag einen Gesetzentwurf in die Kongresskammer einzubringen mit dem Ziel, das US-Flüchtlingsprogramm vorerst “pausieren” zu lassen.

Vertreter der US-Regierung versuchten unterdessen, in einer Konferenzschaltung mit den Gouverneuren von 34 Bundesstaaten, Bedenken gegen das Flüchtlingsprogramm auszuräumen. Anlass ist die Ankündigung von mehr als einem Dutzend Gouverneuren, keine syrischen Flüchtlinge akzeptieren zu wollen.

(SDA)


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