«Ich dachte, ich habe einen Hirntumor»

Amanda Seyfried am Toronto International Film Festival. (Archiv)
Amanda Seyfried am Toronto International Film Festival. (Archiv) © AP Photo
Hollywood-Sternchen Amanda Seyfried konsumiert seit elf Jahren Lexapro. Das Medikament hilft ihr dabei, ihre Zwangsstörungen unter Kontrolle zu halten. 

Bevor Schauspielerin Amanda Seyfried wusste, dass sie unter der psychischen Krankheit OCD leidet, dachte sie, sie habe Krebs. «Ich dachte, ich habe einen Hirntumor. Nach einem MRI schickte mich der Neurologe zu einem Psychiater», sagt die 30-Jährige gegenüber «Harper’s Bazaar». Zu wissen, dass viele ihrer Ängste nicht auf der Wahrheit beruhen, habe ihr geholfen, im Leben klar zu kommen.

Für immer unter Medikamenten

Um ihre Zwangsstörungen kontrollieren zu können, schluckt Seyfried seit elf Jahren Lexapro. «Ich werde das Medikament nie absetzen können», offenbarte die US-Amerikanerin im Magazin «Allure». Sie nehme eine niedrige Dosierung des Medikaments zu sich – und sehe keinen Grund darin, es einmal nicht mehr zu nehmen. «Man sollte die Krankheit so ernst nehmen wie anderes auch… Wenn du sie behandeln kannst, solltest du dies tun», zitiert «Harper’s Bazaar» die Schauspielerin weiter.

«Eine psychische Erkrankung sieht man nicht»

Amanda Seyfried leidet ohne medikamentöse Behandlung unter Zwangsneurosen, die gar Panikattacken auslösen können. Früher fühlte sich die 30-Jährige deshalb oft unbehaglich in ihrer eigenen Haut. Heute kämpft sie dafür, dass psychische Erkrankungen ernst genommen werden. «Eine psychische Erkrankung sieht man nicht – aber sie ist da», ist Seyfried überzeugt.

Amanda Seyfried ist 30 Jahre alt und stammt aus dem US-Staat Pennsylvania. Sie ist für ihre Rollen in den Filmen «Girls Club – Vorsicht bissig!», «Mamma Mia!» und «Ted 2» bekannt. Einen beeindruckenden Auftritt legte sie auch im Musical «Les Misérables» hin.

Die hübsche Blondine in «Mamma Mia!»

Amanda Seyfried letztes Jahr in «Ted 2»

(red)


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