«Ich habe niemanden bedroht»

Iwan Savvidis geht bewaffnet zum Schiedsrichter.
Iwan Savvidis geht bewaffnet zum Schiedsrichter. © Twitter/hellas_football
Bei der Partie zwischen AEK Athen gegen PAOK Saloniki ist der Präsident mit einer Waffe aufs Spielfeld gerannt. Jetzt erklärt er, wie es dazu kam.

Es waren wilde Szenen beim Spitzenspiel zwischen AEK Athen gegen PAOK Saloniki in Griechenland: In der 89. Minute gibt es Diskussionen zwischen den Spielern und dem Schiedsrichter, der ein Abseitstor beim Stand von 0:0 nicht geben will. Plötzlich eskaliert die Situation, der PAOK-Präsident Iwan Savvidis stürmt mit seinen Bodyguards das Feld, an seinem Gürtel trägt er eine Schusswaffe.

Jetzt hat sich Savvidis erklärt. Er schreibt in einer Stellungnahme, dass es ihm «wirklich leid» täte: «Ich hatte kein Recht, das Spielfeld in dieser Art und Weise zu betreten. Mein einziges Ziel war, die zehntausende PAOK-Fans vor Provokationen, Ausschreitungen und Toten zu schützen.» Der russisch-griechische Unternehmer schreibt, dass er keine Absicht hatte, «eine Schlägerei mit den Gegnern oder dem Schiedsrichter anzufangen». «Selbstverständlich habe ich niemanden bedroht», meint Savvidis.

Die Partie vom Sonntag wurde nach dem Zwischenfall abgebrochen, die griechische Regierung hat – einmal mehr – entschieden, die Meisterschaft auszusetzen. Wie das Spiel gewertet werden wird, ist noch nicht entschieden, die Uefa wird sicher auch ein Wörtchen mitreden. Vor dem Spiel führte AEK Athen die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung vor PAOK an.

Am Freitag in einer Woche wird die Schweizer Nationalmannschaft im Stadion von Saloniki ein Testspiel gegen Griechenland absolvieren.

(rr)


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