“Ich verpasse keine GZSZ-Folge”

Von Dario Cantieni
Es ist für viele DAS Ritual nach Feierabend: Gute Zeiten, Schlechte Zeiten. Am Mittwochabend läuft die 6000ste Folge der  Serie  im Fernsehen. Das freut ganz viele Fans, unter anderem Thomas Bächle, News-Chef von TVO. Wir haben uns mit ihm die Serie angesehen und versucht, seine Faszination zu verstehen.

Drama, Sex und Lästereien: Um mehr geht es bei GZSZ eigentlich nicht. Und trotzdem schalten jeden Abend Millionen von Zuschauern ein, um zu erfahren, wie es jetzt weitergeht. “Man ist richtig gespannt und kann einfach auch gut entspannen”, meint Bächle.

“Habe trotzdem noch ein eigenes Leben”

Allzu ernst darf man die Serie aber nicht nehmen. Thomas Bächle meint: “Natürlich wird alles überspitzt dargestellt, sonst wäre es ja nicht so spannend.” Vor einer neuen Folge ist er zwar nicht gerade nervös, aber doch leicht kribbelig. “Und falls ich eine verpasse, kann ich heutzutage  zum Glück zurück spulen.” Die letzten sieben Jahre hat er praktisch keine Folge verpasst. “Trotzdem habe ich noch ein eigenes Leben.”

Man merkt, wenn die Figur dem Ende zugeht

Für den Laien ist es schwierig zu erkennen, der Experte sieht aber sofort, wenn es mit einer Figur zu Ende geht. So musste aktuell beispielsweise die Figur “Taifun” einen Hirntumor operieren. Durch diesen ist er jetzt nicht mehr in der Lage zu lieben und wird darum wohl bald seine Frau und sein Kind verlassen. “Man weiss, dass der Schauspieler im Sommer aufhört. So wird langsam das Ende eingeläutet”, so Bächle. Auch Tod oder Wegzug seien gute Möglichkeiten, eine Figur aus der Serie zu nehmen.

Wie es mit Taifun und Co. weitergeht, das sehen eingefleischte Fans am Mittwochabend ab 19.40 Uhr auf RTL. Zum 6000sten Jubiläum werden sogar 3 Folgen  am Stück ausgestrahlt. Da lacht das Fanherz!

 


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