“Ich war sehr nervös”

Sie kann ihre Bronzemedaille kaum glauben.
Sie kann ihre Bronzemedaille kaum glauben. © EPA/TATYANA ZENKOVICH
Sie hat es geschafft. Am Sprung an den olympischen Sommerspielen in Rio springt Giulia Steingruber aufs Podest. Dafür gibt es eine Bronzemedaille und die Freude über diese ist riesig.

“Kannst du dir vorstellen, wie stolz ich bin?” schreibt Giulia Steingruber auf Facebook. In der Hand die Bronzemedaille, die sie sich gestern im Sprungfinal holte.

Die Medaille sei die Belohnung für die harte Arbeit von ihr und ihrem Trainer: “Ich widme deshalb einen Teil des Triumphs meinem Trainer”, sagt die Gossauerin im SRF-Interview. Vor dem Sprung sei sie sehr nervös gewesen. “Mein Trainer hat mich beruhigt und gesagt, es komme schon gut.” Obwohl andere Athletinnen patzten, habe sie die ganze Zeit zittern müssen: “Am Schluss hätte es schon noch knapp werden können. Ich konnte nach meinen Sprüngen nicht mehr zuschauen.”

Und so ist Giulia Steingruber durch die Luft geflogen:

Giulia Steingruber zeigte nicht wie geplant ihren eigenen Sprung. Diesen konnte sie in Rio nicht trainieren. Bereits eine Woche vor Rio klappte der Sprung nicht gut, deshalb setzte sie auf den alt bewährten Tschussowitina und im zweiten Durchgang auf den Jurtschenko mit Doppelschraube. Die 22-Jährige ist die erste Schweizer Kunstturnerin, die sich an Olympischen Spiele eine Medaille sichert.

Und das Olympia-Märchen könnte gar noch weiter gehen: Auch im Boden steht Giulia Steingruber im Final. “Natürlich werde ich alles geben, was am Schluss drin liegt, werden wir sehen”, sagt Giulia Steingruber dem SRF.

(abl)


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