Ikea in Lustenau: Knackpunkt Verkehr

Nach Rückmeldungen von Kunden ging Ikea ein Licht auf: Die Deckenleuchten Hyby, Lock und Rinna können gefährlich werden.
Nach Rückmeldungen von Kunden ging Ikea ein Licht auf: Die Deckenleuchten Hyby, Lock und Rinna können gefährlich werden. © Keystone/MARTIAL TREZZINI
In Lustenau soll eine neue Ikea-Filiale entstehen. Derzeit laufen viele Abklärungen: Knackpunkt ist die Verkehrsinfrastruktur. 

Die geplante Ikea-Filiale hätte nicht nur Konsequenzen für den Standort St.Gallen, sondern auch für die Region Lustenau. Für Bürgermeister Kurt Fischer ist das Vorhaben vor allem eine Chance für Lustenau, wie er im Interview mit vol.at sagt.

Die neue Filiale wird frühestens 2020 kommen. Man befinde sich in engem Kontakt mit Ikea. Zentrale Frage sei die Verkehrserschliessung, so Fischer; sie betreffe nicht nur Lustenau selbst, sondern die ganze Region. Dabei geht es unter anderem um die Entlastungsstrasse Richtung Schweiz und den Autobahnanschluss Rheintal, der sich in Planung befindet. Er hoffe auf die Fertiggestellung 2019, so Fischer.

Einen negativen wirtschaftlichen Einfluss einer Ikea-Filiale erwartet Kurt Fischer für Lustenau nicht. Im Gegenteil: Im Fokus stehe die Stärkung des eigenen Zentrums. Die Kritik von lokalen Möbelhändlern kann er nicht verstehen.

Noch offen ist, ob und in welcher Form die Bevölkerung in den Entscheid der Ansiedlung eines Ikeas-Möbelhauses in Lustenau einbezogen wird.

(red)

 


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