Im falschen Haus, Dorf und Kanton gestrandet

An der Fasnacht kann man schon mal die Orientierung verlieren.
An der Fasnacht kann man schon mal die Orientierung verlieren. © Keystone/Alexandra Wey/Symbolbild
Da hat ein Fasnächtler wohl zu tief ins Glas geschaut: Der 26-Jährige landete nicht nur im falschen Haus im falschen Dorf – nein, gleich auch noch im falschen Kanton. Die Kantonspolizei St.Gallen machte den Mann auf das Missgeschick aufmerksam.

Die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses alarmierte in der Nacht auf Samstag die Polizei, weil sie im Haus einen ihr unbekannten Mann angetroffen hatte. Um 2.47 Uhr waren die Beamten dort. Der Unbekannte war ein 26-jähriger Fasnächtler. Dieser hatte, die Polizei schreibt von “in angeheitertem Zustand”, im Verlauf des Abends seine Begleiter verloren. Auf der Suche nach seinem Zuhause klingelte er so lange beim Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse in Weesen, bis er eingelassen wurde.

Was der Mann offenbar nicht bemerkte: Er war nicht nur im falschen Haus, sondern gleich auch im falschen Dorf des falschen Kantons. Die Polizisten konnten den 26-Jährigen über dieses kleine Missgeschick aufklären. Der Fasnächtler machte sich danach auf den Weg zu seinem richtigen Zuhause. Per Taxi bis in den Nachbarkanton.

(red.)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen