Im TGV-Zug befanden sich Kinder

Die Rettungsarbeiten am verunglückten Test-TGV in der Nähe von Strassburg gingen auch in der Nacht weiter. Fünf Menschen werden noch vermisst.
Die Rettungsarbeiten am verunglückten Test-TGV in der Nähe von Strassburg gingen auch in der Nacht weiter. Fünf Menschen werden noch vermisst. © KEYSTONE/EPA/MATHIEU CUGNOT
In dem nahe Strassburg verunglückten TGV-Schnellzug befanden sich auch Kinder. Ein Sprecher der staatlichen Bahngesellschaft SNCF sprach am Sonntag von “einigen Kindern”, von denen er nicht sagen könne, ob sie unter den Opfern des Unglücks seien.

Bei dem Unglück, das sich am Samstag bei Eckwersheim im Elsass ereignete, wurden mindestens zehn Menschen getötet und 37 verletzt. “Die Untersuchung soll die Zahl von Menschen ermitteln, die sich in dem Zug befanden und dafür nicht zugelassen waren”, sagte der SNCF-Sprecher.

Das Unglück war das schwerste des französischen Hochgeschwindigkeitszuges seit seiner Inbetriebnahme 1981. Der Zug entgleiste, als er bei einer Testfahrt mit 350 Stundenkilometern unterwegs war. Zunächst hatte es geheissen, mit dem silberschwarzen Unglückszug seien 49 Techniker und Bahnmitarbeiter, aber keine weiteren Fahrgäste unterwegs gewesen.

Der Unfall ereignete sich auf dem letzten Abschnitt einer neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke, die Paris mit Strassburg verbindet. (sda)


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