Immer mehr Autopassagiere auf dem Rücksitz schnallen sich an

Bei den meisten macht es klick: Immer mehr Autofahrerinnen und Rücksitzpassagiere schnallen sich an.
Bei den meisten macht es klick: Immer mehr Autofahrerinnen und Rücksitzpassagiere schnallen sich an. © KEYSTONE/SCHULZ
Das Tragen eines Sicherheitsgurts wird für Schweizer Autofahrerinnen und Autofahrer sowie für die Passagiere immer selbstverständlicher. Nur noch jede siebte Person auf dem Rücksitz schnallt sich trotz Obligatoriums nicht an.

Die Gurtentragquote auf dem Rücksitz ist innert eines Jahres von 76 Prozent auf 86 Prozent angestiegen. Zudem tragen 94 Prozent der Lenker – etwa gleich viele wie im Vorjahr – den Sicherheitsgurt. Das zeigt die am Dienstag veröffentlichte Zählung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu).

Die rekordhohe Tragquote variiert zwischen den Landesteilen, jedoch weniger stark als auch schon. Am meisten wird der Gurt von Autofahrerinnen und Autofahrern in der Deutschschweiz getragen (95 Prozent), vor der Romandie (92 Prozent) und dem Tessin (91 Prozent).

Immer geringere Unterschiede bestehen laut bfu beim Gurtentragen an den verschiedenen Ortslagen: Während sich auf Autobahnen und ausserorts 97 Prozent respektive 94 Prozent der Lenker angurten, beträgt die Anschnallquote innerorts 93 Prozent. Vor elf Jahren war jeder vierte Lenker im Innerortsbereich nicht angegurtet.

Schätzungen des bfu haben ergeben, dass durch den Sicherheitsgurt in der Schweiz seit dem Jahr 2000 rund 15’000 schwere Verletzungen und 1800 Getötete vermieden werden konnten. Trotz positivem Trend zeigt sich die Beratungsstelle zurückhaltend: Es bleibe noch Potenzial, die Tragquote sei noch immer zu tief.

Das Gurtenobligatorium für Fahrzeuglenker wurde im Jahr 1981 eingeführt, dasjenige für Rücksitzpassagiere 13 Jahre später.

(SDA)


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