Grenzenloser Jubel in Gossau

Nach dem Schlusspfiff brachen gestern in Gossau alle Dämme. In letzter Sekunde hat Fortitudo Gossau den Abstieg aus der Handball-NLA verhindert. Die St. Galler gewannen das Barrage-Rückspiel gegen den NLB-Zweiten Endingen in letzter Sekunde 29:28 vor heimischem Publikum.

Spieler, Trainer und Publikum feierten gestern bis tief in die Nacht. Held des Abends war Yannik Harder. Ihm gelang gestern in letzter Sekunde der Siegestreffer zum 29:28. “Als der Ball kam, dachte ich der muss einfach aufs Tor.  Ich habe immer noch nicht realisiert, dass wir dank meinem Tor den Ligaerhalt geschafft haben”, sagt Harder.

Weil das Hinspiel in Siggenthal 24:24 unentschieden ausgegangen war, hätte Endingen ein 28:28 zum Aufstieg gereicht. So aber wird Fortitudo Gossau im nächsten Herbst seine neunte NLA-Saison hintereinander in Angriff nehmen.

Auf Messers Schneide

Die Spieler wissen aber, dass das Spiel auf Messers Schneide stand und würdigen Endingen für die gute Leistung. Am Schluss stand das Glück auf der Seite Gossaus.

“Wir haben im Training x-tausend Mal besprochen, was wir machen, wenn es zehn Sekunden vor Schluss unentschieden steht”, sagt Forti-Spieler Niels Ham und fügt an: “Es ist einfach geil, dass es im Match funktioniert hat und uns den Ligaerhalt bringt.”

Trainer lobt Mannschaft

Forti-Trainer Rolf Erdin ist stolz auf seine Mannschaft: “Wir werden Gossau rocken heute Abend, bis in den morgen. Ich glaube Spieler haben sich das verdient. Schlussendlich hat der Glücklichere gewonnen.”

Fortitudo Gossau kann jetzt in Ruhe die neue Saison planen. Einziger Neuling in der kommenden NLA-Saison wird Suhr-Aarau. Die Aargauer ersetzen Absteiger Lakers Stäfa. (red.)

 

 


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