In Polen hat die Suche nach dem angeblichen Goldzug begonnen

Am Bahnkilometer 65 werden Bäume gefällt. Dort vermuten Hobbyschatzsucher einen deutschen Panzerzug aus dem Zweiten Weltkrieg.
Am Bahnkilometer 65 werden Bäume gefällt. Dort vermuten Hobbyschatzsucher einen deutschen Panzerzug aus dem Zweiten Weltkrieg. © KEYSTONE/EPA PAP/ALEKSANDER KOZMINSKI
In Polen hat die spektakuläre Suche nach einem angeblichen deutschen Panzerzug aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Am Dienstagmorgen rückten die Bagger zu den Grabungsarbeiten am Bahnkilometer 65 zwischen Wroclaw (Breslau) und dem niederschlesischen Walbrzych an.

Das Team der Hobbyschatzsucher von Piotr Koper und Andreas Richter werde an drei Stellen suchen, sagte ihr Sprecher Andrzej Gaik. Bis etwa sechs Meter tief solle gegraben werden, hiess es.

Koper und Richter geben an, mit einem Bodenradar einen Zug in einem unterirdischen Tunnel entdeckt zu haben. Über den angeblichen Goldzug kursieren in der Region seit den 70er Jahren Gerüchte.

Die Nazis sollen damit Kriegsbeute vor der heranrückenden Sowjet-Armee versteckt haben. Beweise dafür gibt es keine. Experten aus Krakau zweifelten sogar daran, dass die Bodenaufnahmen des Schatzgräber-Duos echt sind.

(SDA)


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