Inficon mit starkem Jahresauftakt

Inficon profitiert vom Boom nach Geräten wie Pads, Handys und Flachbildschirmen. (Symbolbild)
Inficon profitiert vom Boom nach Geräten wie Pads, Handys und Flachbildschirmen. (Symbolbild) © KEYSTONE/GAETAN BALLY
Beim St. Galler Messtechnikunternehmen Inficon stehen weiterhin alle Zeichen auf Wachstum: Nach einem starken Schlussquartal 2016 ist das Unternehmen auch im ersten Quartal 2017 beim Umsatz und Gewinn zweistellig gewachsen.

Der Umsatz von 88,5 Millionen Dollar (+27 Prozent) bezeichnet Inficon in der Mitteilung am Freitag sogar als rekordhoch. Der Betriebsgewinn hat sich sogar mehr als verdoppelt (+112 Prozent) und liegt bei 17,8 Millionen Dollar. Unter dem Strich bleiben 13 Millionen Dollar – ein Plus von 84 Prozent.

Inficon profitiert unter anderem von den Investitionen in neue Produktionskapazitäten im Halbleitermarkt sowie der soliden Nachfrage nach Endprodukten wie etwa Handys, Laptops und Pad-Computer.

Im umsatzstärksten Segment Semi&Vacuum Coating konnte Inficon darum im Vorjahresvergleich um fast 80 Prozent wachsen. In diesem Segment bedient Inficon die Bildschirmindustrie oder auch Optiker sowie Anbieter von elektronischen Bauteilen mit diversen Produkten wie etwa Dichtheitsprüfgeräten oder hochpräzisen Vakuum-Messgeräten.

Steigende Umsätze erzielt Inficon auch dank den Automobilherstellern, insbesondere wegen der Elektromobilität. Das traditionelle Geschäft mit Kälte- und Klimageräteherstellern stagnierte dagegen.

Für das Gesamtjahr erwartet Inficon einen Umsatz von 320 Millionen Dollar und eine Betriebsgewinnmarge von über 17 Prozent. Im ersten Quartal lag diese bei 20,1 Prozent.

(SDA)


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