“Iraqi Odyssey” unter den 124 Oscar-Dokus

Szenenbild aus Samirs "Iraqi Odyssey 3D", der nun ausser für den Auslandsoscar auch in der Sparte Dokumentarfilm aufgestellt ist - allerdings vorerst nur als einer von 124 (Pressebild).
Szenenbild aus Samirs "Iraqi Odyssey 3D", der nun ausser für den Auslandsoscar auch in der Sparte Dokumentarfilm aufgestellt ist - allerdings vorerst nur als einer von 124 (Pressebild). © Dschointventschr Pressebild
“Iraqi Odyssey 3D” von Samir hat doppelte Chancen auf einen Oscar: Nachdem er von der Schweiz ins Rennen um den Auslandsoscar geschickt wurde, rangiert er auch auf der Longlist für den besten Dokfilm. Im Dezember werden die 15 besten der 124 Anwärter bekanntgegeben.

Filme, die in der Sparte Dokumentarfilm nominiert werden, dürfen auch in anderen Kategorien konkurrieren, wie die Academy of Motion Arts and Pictures am Wochenende mitteilte.

Die Konkurrenz für Samir ist freilich hart: Unter den 124 Dok-Anwärtern ist auch Michael Moore mit “Where to Invade Next”, Davis Guggenheim mit “Malala” und Joshua Oppenheimer mit “The Look of Silence” über die Opfer des Militärputsches im Indonesien der 1960er Jahre. Weitere Kandidaten: “Cartel Land” über den mexikanischen Drogenkrieg, “Amy” über die Sängerin Amy Winehouse und “Steve Jobs: Man in the Machine” von US-Regisseur Alex Gibney.

Die 88. Oscar-Verleihung findet am 28. Februar 2016 im Dolby-Theater in Hollywood statt.

(SDA)


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