Isländisches Einhorn wird nicht geschlachtet

Das Einhorn-Schaf wird versteigert.
Das Einhorn-Schaf wird versteigert. © Twitter/RifatPamuk
Ein «Einhorn», das in Island lebt, ist dem Schlachter nur knapp entkommen. Der einhörnige Schafbock sollte eigentlich geschlachtet werden, weil er nicht für die Zucht geeignet ist. Nun wird er versteigert.

Die beiden Hörner des Schafbocks sind zu einem zusammengewachsen. Daher auch sein Name, Einhyrningur, was Einhörniger auf Isländisch bedeutet. Der Schafbock lebt auf dem Hof von Bäuerin Erla Porey Olafsdottir. Weil der Schafsbock aber zu dünn ist, um ihn für die Zucht zu brauchen, sollte er geschlachtet werden, schreibt eine isländische Zeitung.

Zoo hätte Interesse

Um dies zu verhindern, haben viele Leute nach einer Alternative gesucht. Der isländische Zoo in Reykjavik hätte das Einhorn gerne bei sich aufgenommen. Dies lässt allerdings das isländische Recht nicht zu. Der Bauernhof von Olafsdottir ist in einer anderen Schutzzone wie der Zoo und das Tier darf deshalb nicht dorthin transportiert werden.

Schafsbock soll versteigert werden

Nun hat Bäuerin Olafsdottir eine Alternative für ihren berühmten Schafsbock gefunden: Das Einhorn wird im November im Rahmen einer jährlich stattfindenden Auktion versteigert. Laut seiner Besitzerin hatte der aussergewöhnliche Schafsbock einen schönen Sommer. Er habe gar an einer Schau teilgenommen, obwohl er ausser Konkurrenz lief. Statt das Einhorn den Touristen auszuliefern, habe sie sich dazu entschieden, dem Bock eine ruhige Zeit zu gönnen.

(enf)


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