Ist Hewitt ein Wettbetrüger?

Lleyton Hewitt hat an den Australian Open seine Karriere beendet.
Lleyton Hewitt hat an den Australian Open seine Karriere beendet. © EPA/TRACEY NEARMY AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT
Im Wettskandal im Tennis sind im Netz erste Namen aufgetaucht. Unter den angeblichen Betrügern befindet sich auch der Australier Lleyton Hewitt, der in seiner Karriere zwei Major-Titel gewann. 

Heute ging in Australien eine grosse Tenniskarriere zu Ende: Lleyton Hewitt verlor gegen David Ferrer und hängte seine Tennisschuhe an den berühmten Nagel. Der Australier gewann je einmal das US Open und Wimbledon. Zudem war er die jüngste Nummer eins im Herrentennis. Doch Hewitt schreibt derzeit aus ganz anderen, unangenehmeren Gründen Schlagzeilen: Er soll der besagte Grand-Slam-Sieger unter den mutmasslichen Wettbetrügern sein.

Kurz vor dem Start der Australian Open hatten Buzzfeed und BBC die Tenniswelt erschüttert. Im Gentlemen-Sport werde seit Jahren systematisch betrogen und manipuliert. 16 Profis aus den Top 50 werden verdächtigt. Zwei Blogger haben nun die Statistiken der ATP analysiert. Im Netz haben sie die Liste der verdächtigen Spieler publiziert. Neben Hewitt sind dies: Igor Andreev (RUS), Lukas Lacko (SVK), Ivan Dodig (CRO), Andrey Golubev (KAZ), Juan Ignacio Chela (ARG), Lleyton Hewitt (AUS), Jan Hajek (CZE), Albert Montanes (ESP), Daniel Gimeno-Traver (ESP), Janko Tipsarevic (SRB), Alex Bogomolov Jr (RUS), Matthew Ebden (AUS), Denis Istomin (UZB),Teymuraz Gabashvili (RUS) und Michael Russell (USA).

Im Netz kursieren aber bereits Analysen, die die Behauptungen der Blogger widerlegen. Laut DW on Sport gebe es etwa keine Beweise, dass Hewitt betrogen haben. Der Wettskandal wird weiter zu reden geben.

(red)

 


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