Bond-Regisseur kritisiert NSA

Kritischer Geist: James-Bond-Regisseur Sam Mendes (in einer Aufnahme vom Oktober 2012 in London).
Kritischer Geist: James-Bond-Regisseur Sam Mendes (in einer Aufnahme vom Oktober 2012 in London). © KEYSTONE/AP Invision/Joel Ryan
Sam Mendes, James-Bond-Regisseur, könnte sich nicht vorstellen, mit seinem Filmhelden einen Drink zu nehmen, das sei gefährlich. Den neuen Bond-Film “Spectre” sieht der Oscar-Preisträger vor allem als Kritik an den Überwachungstechniken von Geheimdiensten wie der NSA.

Der Film zeige sehr gut, “wie gefährlich das Argument ist, dass man alles an Information braucht, von deinen Handy-Daten bis zu deinen Gesundheitswerten, um ein neues 9/11 oder Ähnliches zu verhindern”, sagte der 50-jährige Brite dem deutschen Nachrichtenmagazin “Focus”.

Und: “Wenn man quasi jeden vorab wie einen Schuldigen behandelt, begibt man sich auf sehr dünnes Eis”, warnt Mendes vor der Sammelwut, wie sie bei dem US-Geheimdienst entlarvt wurde.

(SDA)


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