Jansrud Sieger der Olympia-Hauptprobe in Südkorea – Feuz Fünfter

Kjetil Jansrud sicherte sich in Jeongseon den ersten Sieg in dieser Saison
Kjetil Jansrud sicherte sich in Jeongseon den ersten Sieg in dieser Saison © KEYSTONE/AP/MARK SCHIEFELBEIN
Kjetil Jansrud heisst der Sieger der ersten Weltcup-Abfahrt in Jeongseon. Beat Feuz (5.) und Carlo Janka (7.) fehlt bei der Olympia-Hauptprobe in Südkorea wenig zu einer Podestplatzierung.

Mit Kjetil Jansrud gewann der Topfavorit nach den zwei Trainings die Premiere auf der Olympia-Abfahrtsstrecke von 2018. Der 30-jährige Norweger holte sich seinen 13. Weltcupsieg, den sechsten in der Abfahrt.

Jansrud gewann zuvor in dieser Saison schon den Parallel-Riesenslalom in Alta Badia sowie die Kombination in Wengen. Jansrud, der zurzeit verletzte Aksel Svindal, sowie Henrik Kristoffersen und Aleksander Kilde sorgten in diesem Winter bereits für 17 norwegische Saisonsiege (in 26 Rennen).

Hinter Jansrud reihten sich Dominik Paris und Steven Nyman ein. Dem Italiener fehlten zwei Zehntel zum Sieg, der Amerikaner büsste 0,41 Sekunden ein. Beide Fahrer standen zuvor in diesem Winter noch nie auf dem Podest.

Bester Schweizer war einmal mehr Beat Feuz, der Fünfter wurde. Dem Emmentaler, seit seinem Comeback in Wengen (11.) zweimal auf dem Podest (in Kitzbühel als Zweiter und Garmisch als Dritter), fehlten nur acht Hundertstel zu einer neuerlichen Top-3-Platzierung.

Carlo Janka klassierte sich als Siebenter. Der Bündner büsste ebenfalls nur 0,58 Sekunden auf die Spitze ein. Drittbester Schweizer war Ralph Weber. Der St. Galler, der als 13. sein zweitbestes Abfahrtsergebnis im Weltcup erreichte, verlor 0,89 Sekunden auf Jansrud. Unmittelbar hinter Weber folgte der Obwaldner Marc Gisin (14.).

Am Sonntag steht in Südkorea mit dem Super-G (Start 04.00 Uhr) ein weiteres Weltcuprennen auf dem Programm.

Jeongseon (KOR). Weltcup-Abfahrt der Männer: 1. Kjetil Jansrud (NOR) 1:41,38. 2. Dominik Paris (ITA) 0,20 zurück. 3. Steven Nyman (USA) 0,41. 4. Peter Fill (ITA) 0,47. 5. Beat Feuz (SUI) 0,49. 6. Otmar Striedinger (AUT) 0,52. 7. Carlo Janka (SUI) 0,58. 8. Adrien Théaux (FRA) 0,66. 9. Romed Baumann (AUT) 0,78. 10. Guillermo Fayed (FRA) 0,80.

11. Bostjan Kline (SLO) 0,85. 12. Hannes Reichelt (AUT) 0,86. 13. Ralph Weber (SUI) 0,89. 14. Marc Gisin (SUI) 0,92. 15. Johan Clarey (FRA) 1,10. 16. Andrew Weibrecht (USA) 1,15. 17. David Poisson (FRA) 1,18. 18. Valentin Giraud Moine (FRA), Marco Sullivan (USA) 1,22. 20. Maxence Muzaton (FRA) 1,25.

Ferner: 40. Nils Mani (SUI) 2,50. 48. Thomas Tumler (SUI) 3,41. – 53 Fahrer gestartet, 52 klassiert. – Ausgeschieden: Aleksander Kilde (NOR).

(SDA)


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