«Jeder Mensch hat Rechte»

«Jeder Mensch hat Rechte»
Dass der «bockige Moslem» von St.Margrethen nicht ausgeschafft werden kann, erhitzt die Gemüter unserer Leserinnen und Leser. Wir haben einige Reaktionen gesammelt.

Ein 40-Jähriger verweigerte seiner Tochter den Schwimmunterricht, der anderen Tochter das Skilager. Der Moslem aus St.Margrethen soll Schulden von mehreren hunderttausend Franken haben. Trotzdem: Ausgeschafft werden kann der Mann nicht. Laut Ausländergesetz braucht es dafür erst eine längere Freiheitsstrafe oder der Ausländer muss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung der Schweiz verstossen haben.

Die Stellungnahme der Regierung sorgt bei unseren Leserinnen und Lesern mehrheitlich für Kopfschütteln. «So etwas macht mich einfach nur hässig», schreibt jemand auf Facebook. Und: «Das ist der Gipfel. Wer soll man denn sonst ausschaffen, wenn nicht so einen Menschen?»

«Jeder Mensch hat Rechte, auch wenn diese uns nicht passen», erklärt ein Leser. Dem entgegnet jemand: «Diese Rechte setzen aber auch Pflichten voraus.» Ins gleiche Horn bläst diese Leserin: «Der soll sich in der Schweiz anpassen oder verreisen.» Einige bezeichnen die Schweiz sogar als «Schlaraffenland».

Ein Leser ermahnt die Kommentierenden: «Man darf nicht vergessen, dass es Ausländer gibt, die in der Schweiz leben und sich richtig verhalten. Auch diesen geht es manchmal nicht gut.» Weil der Moslem – sehr zum Unmut vieler Leserinnen und Leser – nicht ausgeschafft werden kann, hofft eine Userin auf göttlichen Beistand: «Karma. Irgendwann kommt es.» Allerdings ist Karma eine Erfindung aus dem Buddhismus, Hinduismus und Jainismus und kommt im Islam so nicht vor…

(rr)


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