Jenny Jürgens vermisst ihren Vater Udo Jürgens

Udo Jürgens küsst seine Tochter Jenny im September 2011 in Berlin bei der Premiere des Films "Der Mann mit dem Fagott" (Archiv)
Udo Jürgens küsst seine Tochter Jenny im September 2011 in Berlin bei der Premiere des Films "Der Mann mit dem Fagott" (Archiv) © Keystone/AP dapd/STEFFI LOOS
Jenny Jürgens vermisst ihren vor zwei Jahren verstorbenen Vater Udo Jürgens in vielen Momenten ihres Lebens. Etwa wenn sie ein Schinkenbrot macht oder wenn sie sich an die vielen gemeinsamen Restaurantgespräche erinnert.

Schinkenbrot mit Essiggurke, das habe ihre Vater auch gerne gegessen, sagt die 49-jährige Jenny Jürgens dem «Blick». Er sei auch ein leidenschaftlicher Restaurantgänger gewesen. «Wir haben unzählige Abende in Lokalen verbracht, Rotwein getrunken und uns unterhalten.»

Udo Jürgens starb am 21. Dezember 2014 völlig überraschend. Der schnelle Tod sei aber ein Geschenk gewesen für ihn. «Udo durfte gehen, ohne zu leiden.» Seine grösste Angst sei es gewesen, einen Schlaganfall zu haben und dann noch jahrelang unwürdig dahinzusiechen.

An ein Leben nach dem Tod glaubte Udo Jürgens nicht. «Udo war Atheist. Ich bin es ebenfalls», sagt Jenny Jürgens. «Da hat seine Erziehung hundertprozentig Früchte getragen.»

(SDA)


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