Joëlle Tuerlinckx im Basler Gegenwartskunst-Museum

Wer benutzt drei-Meter-Couverts? Sind Arbeiten im Gang oder macht die Welt Fortschritte? Lieber schwarz auf weiss oder umgekehrt? Die belgische Künstlerin Joëlle Tuerlinckx stellt Fragen über Fragen, ab Samstag im Basler Gegenwartskunst-Museum.
Wer benutzt drei-Meter-Couverts? Sind Arbeiten im Gang oder macht die Welt Fortschritte? Lieber schwarz auf weiss oder umgekehrt? Die belgische Künstlerin Joëlle Tuerlinckx stellt Fragen über Fragen, ab Samstag im Basler Gegenwartskunst-Museum. © Keystone/Galerie Nagel Draxler in Salle de ventes Lempertz, Brussel, 2015 ©Joëlle Tuerlinckx
Der Belgischen Künstlerin Joëlle Tuerlinckx widmet das Basler Gegenwartskunst-Museum die erste grosse Museumsschau im deutschsprachigen Raum. Ihre teils raumgreifenden Plastiken und Arrangements sind ab Samstag bis am 26. Januar zu sehen.

Tuerlinckx arbeitet mit Alltagsgegenständen und Materialien, die sie im neuem Kontext als Denkanstösse arrangiert. Für die Basler Schau hat sich die 1958 in Brüssel geborene Künstlerin mit dem Schauplatz auseinandergesetzt – das Museum ist in einem früheren Fabrikgebäude in einem Altstadtquartier mit einem historischen Gewerbekanal.

So sind für die Einzelausstellung neue Werke entstanden, die das ganze Erdgeschoss belegen. Assemblagen aus verschiedenen Materialien spielen mit dem Zweck oder Sinn von Objekten, verschieben Dimensionen, verändern Oberflächen und legen so aufgeladene Bedeutungen offen. Mitunter werden Zeit, Ort und Sprache hinterfragt.

(SDA)


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