Joggerin in Wald sexuell belästigt

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Symbolbild © KEYSTONE/LUIS BERG
Am Sonntag Mittag ist eine Joggerin in einem Wald in Uster (ZH) von einem Mann sexuell belästigt worden. Dank einer Passantin, die Schreie hörte, konnte die Frau gerettet werden. Heute ist der mutmassliche Täter  – ein abgewiesener Asylbewerber – verhaftet worden. Möglicherweise gibt es weitere Opfer.

Von der Spaziergängerin zur Retterin in Not: Der Kantonspolizei Zürich zufolge hörte sie während eines Spaziergangs mit ihren Hunden plötzlich Hilfeschreie im Wald. Als sie in die Richtung der Schreie rannte, sah sie einen Mann nordafrikanischen Aussehens, der eine Joggerin mit Gewalt zu Boden drückte. Als sie sich weiter näherte, liess dieser von seinem Opfer ab und flüchtete mit einem Fahrrad.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der mutmassliche Täter durch zwei Verkehrspolizisten der Kantonspolizei Zürich kurze Zeit später erkannt und angehalten werden. Beim Verhafteten handelt es sich um einen 28-jährigen, abgewiesenen Asylbewerber aus Marokko.

Noch gleichentags meldete sich ein weiteres Opfer bei der Polizei. Die Frau gab an, dass sie während einem Spaziergang in Uster durch einen Unbekannten sexuell angegangen wurde. Aufgrund der ersten Ermittlungen besteht der Verdacht, dass es sich auch in diesem Fall um den gleichen Täter handelt.

Die Kantonspolizei geht davon aus, dass dies nicht die einzigen Fälle sind. «Aufgrund unserer Ermittlungen und der vorliegenden Erkenntnissen ist es nicht auszuschliessen, dass noch weitere Frauen Opfer des Mannes wurden», sagt der Sprecher der Kantonspolizei, Werner Schaub, zu “20 Minuten“. Darum sollen Betroffene sich bei der Polizei melden und eine Anzeige erstatten.

(red/SDA)


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