Jonas Kaufmann findet Wagner-Opern ganz schön lang

Tenor Jonas Kaufmann singt gern und gut. Bei allzu langen Wagner-Opern hätte ers gerne "ein bissl kürzer" (Archiv)
Tenor Jonas Kaufmann singt gern und gut. Bei allzu langen Wagner-Opern hätte ers gerne "ein bissl kürzer" (Archiv) © /AP dapd/JAKOB STUDNAR
Der deutsche Star-Tenor Jonas Kaufmann gibt zu: Er findet die Opern von Richard Wagner manchmal ganz schön lang. “Natürlich kommt einem irgendwann der Gedanke, es wäre schön, wenns ein bissl kürzer wäre”, sagte der 46-Jährige an der Bayerischen Staatsoper, wo er am 16.

Mai sein szenisches Rollendebüt als Walther von Stolzing in “Die Meistersinger von Nürnberg” gibt.

Aber zu dieser Länge gibt es seiner Ansicht nach keine Alternative. Man könne “keine Stelle finden, wo man guten Gewissens das Skalpell ansetzen könnte”. Am Pult steht Generalmusikdirektor Kirill Petrenko – ein Glücksfall für Kaufmann. Petrenko vollbringe Wunder, sagte er. “Da sind wir wirklich in goldenen Händen.”

(SDA)


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