Silber für Wyder und Kyburz, Bronze für Hubmann

Judith Wyder kann nach dem Pech im Vorjahr wieder strahlen
Judith Wyder kann nach dem Pech im Vorjahr wieder strahlen © KEYSTONE/SWISS ORIENTEERING/REMY STEINEGGER
Zum Auftakt der Orientierungslauf-Weltmeisterschaften im schwedischen Strömstad sicherten sich die Schweizer Läuferinnen und Läufer drei Medaillen im Sprintwettkampf.Judith Wyder und Matthias Kyburz gewannen je die Silbermedaille, Daniel Hubmann holte Bronze.

Über einen besonders guten Start zu den Titelkämpfen durfte sich die zweitplatzierte 28-jährige Bernerin Judith Wyder von der OLG Thun freuen, nachdem für sie die praktisch ganze letztjährige WM wegen einer Verletzung ins Wasser gefallen war. In dem von der erfolgreichen Titelverteidigern Maja Alm aus Dänemark 25 Sekunden vor Wyder gewonnenen Rennen belegten die weiteren Schweizerinnen Rahel Friederich und Elena Roos die Plätze 5 und 6.

Für Wyder ist der Gewinn von Silber – es ist die achte WM-Medaille ihrer Karriere – eine grosse Genugtuung: “Schneller hätte ich heute nicht sein können”, sagte die Bernerin unmittelbar nach ihrem Zieleinlauf. Damit sprach sie vor allem ihre physische Leistung an. Auch technisch hatte sie keine grösseren Probleme zu verzeichnen und lag bis zu Posten 6 vor Maja Alm. Da Wyder jedoch die langsamere Route wählte, konnte Alm fortan die Führung in der Höhe von wenigen Sekunden übernehmen und bis zum Schluss auf 25 Sekunden ausbauen.

Bei den Männern verloren Kyburz und Hubmann drei respektive acht Sekunden auf den Sieger Jerker Lysell, der mit einer Laufzeit von 14:28 Minuten dem Gastgeberland Schweden die erste Medaille und sich selbst das erste WM-Gold sichern konnte. Für Kyburz ist der Triumph im Sprintwettkampf vom Samstag das zweite WM-Einzel-Edelmetall der Karriere: “Wenn du nur drei Sekunden verlierst, hast du nicht viel falsch gemacht”, kommentierte der Fricktaler seinen Lauf.

Für Daniel Hubmann bedeutet Bronze die insgesamt 20. WM-Medaille. Der 33-Jährige zeigte sich zufrieden mit seiner Leistung, auch weil er im vergangenen Jahr das Sprint-Podest knapp verpasst hatte: “Ich hatte einen guten Rhythmus und der kleine Rückstand zeigt, dass man in dieser Disziplin wirklich fehlerfrei bleiben muss, um ganz nach vorne zu laufen.”

(SDA)


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