Jürg Halter nimmt seinen dramatischen Sturz mit Humor

Wenn Jürg Halter zur Performance ansetzt, wird's gefährlich. (Archivbild)
Wenn Jürg Halter zur Performance ansetzt, wird's gefährlich. (Archivbild) © Keystone/CHRISTIAN BEUTLER
Jürg Halter ist wohlauf: Der Berner Lyriker und Performer stürzte an den Solothurner Literaturtagen derart unglücklich, dass die Ambulanz ihn ins Spital bringen musste. Nun hat sich der Dichter aus dem Krankenbett gemeldet: “Mir geht’s gut.

Er habe “verdammt Glück” gehabt, schrieb der 35-Jährige am Dienstag auf seinem Facebook-Account. Und ergänzte: “Wahre Kunst bleibt ein Risiko.” Wie die “Neue Zürcher Zeitung” zuvor berichtet hatte, war Halter bei einer “feurigen Performance” von einem Tisch gestürzt und rücklings an eine Tischkante geknallt. Er sei danach wieder aufgestanden, “freilich stark blutend”.

Halter selber dokumentierte seinen Unfall auf Facebook mit einem Bild seines blutigen Jacketts und schrieb: “1 Sturz vom Tisch, 1 Kopfplatzwunde, 1 Fahrt mit der Ambulanz und 7 Stiche später, rief es leise aus mir: ‘Kinder, bitte, erzählt mir nichts von Kunst und Dringlichkeit’.”

(SI)


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