Julian Schnabel schätzt auch die Entbehrungen in seinem Leben

Julian Schnabel posiert 2011 in Venedig vor seinem Kunstwerk "Bez #1" (Archiv)
Julian Schnabel posiert 2011 in Venedig vor seinem Kunstwerk "Bez #1" (Archiv) © /EPA/ANDREA MEROLA
Der US-Maler und Filmemacher Julian Schnabel schätzt auch die entbehrungsreichen Zeiten vor seinen grossen Erfolgen. “Ich weiss, wie es ist, kein Geld zu haben oder hungrig zu sein”, sagt der 64-jährige Künstler. “Ich finde das wichtig.

Es geht darum, Menschen zu respektieren, egal was sie besitzen oder wo sie herkommen.” Respekt sei das Wichtigste überhaupt, so Schnabel in einem am Dienstag vorab veröffentlichten Interview mit dem “Zeit”-Magazin.

Als junger Mann habe er kein Geld mit seiner Kunst verdient, erinnerte sich der Künstler. In Italien etwa sei er von der Strassenbahn gesprungen, wenn der Kontrolleur kam. “Ich stand vor den Fenstern von Lebensmittelgeschäften und überlegte: Kann ich mir ein bisschen Mozzarella leisten?”

Diese Erfahrungen hält er für wertvoll: “Wenn ich heute eine schöne runde Kugel Mozzarella essen kann, dann weiss ich das zu schätzen.”

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen