Die Jungen geben mehr Geld für Ferien aus

Ab in die Ferien: Herr und Frau Schweizer reservieren sich laut einer Umfrage für dieses Jahr einen grösseren Budgetposten für Urlaube.
Ab in die Ferien: Herr und Frau Schweizer reservieren sich laut einer Umfrage für dieses Jahr einen grösseren Budgetposten für Urlaube. © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Schweizerinnen und Schweizer rütteln 2016 laut einer Umfrage kaum an ihrem bisherigen Budget. Allerdings wollen vor allem Jüngere ihre Ausgaben von Budgetposten wie Krankenkassenprämien, Telefon sowie Auto mehr zu Ferien, Freizeit und Kultur verschieben.

30 Prozent der Schweizer wollen ihr Ferienbudget aufstocken, auch für Freizeit und Kultur soll mehr ausgegeben werden, wie eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Link für den Internet-Vergleichsdienst Comparis.ch ergab.

28 Prozent der 1265 befragten Personen in der Schweiz wollen dafür bei den Krankenkassenprämien sparen. Aus Erfahrung wisse Comparis aber, dass “leider nur ein Teil der Versicherten durch die Wahl des optimalen Grundversicherungsmodells das individuelle Sparpotenzial ausschöpft”, schreibt Comparis in einer Mitteilung vom Montag. Die Befragten gaben aber auch noch andere Sparmöglichkeiten an: Auch für Telefon und Internet sowie das Auto will rund jeder Fünfte weniger ausgeben.

In der Umfrage zeigen sich vor allem Junge bestrebt, mehr in ihre persönlichen Interessen und Wünsche als in die Pflichtbudgetposten zu investieren. Je älter die Befragten seien, desto eher wollten sie für alle Kategorien gleich viel ausgeben wie im Vorjahr, teilte Comparis mit.

Unterschiede in der Budgetplanung zeigen sich nicht nur beim Alter, sondern auch zwischen den verschiedenen Sprachregionen. Während die Westschweizer das grösste Sparpotenzial bei den Krankenkassenprämien orten, schnallen die Tessiner den Gürtel auch in der Freizeit enger: 22 Prozent möchten häufiger bei Restaurantbesuchen sparen. In der Deutschschweiz und der Romandie haben das nur 14 beziehungsweise 13 Prozent vor.

Laut Angaben von Comparis führte Link die repräsentative Online-Umfrage Ende November 2015 durch.

(SDA)


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