Kanadas “Held von Teheran” Ken Taylor gestorben

Der frühere kanadische Botschafter im Iran, Ken Taylor, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Taylor erlangte Berühmtheit, weil er während der Geiselkrise US-Bürgern Schutz gewährte. (Archivbild)
Der frühere kanadische Botschafter im Iran, Ken Taylor, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Taylor erlangte Berühmtheit, weil er während der Geiselkrise US-Bürgern Schutz gewährte. (Archivbild) © KEYSTONE/AP The Canadian Press/NATHAN DENETTE
Der frühere kanadische Botschafter im Iran, Ken Taylor, ist tot. Taylor war bekanntgeworden, als er 1979 sechs Bediensteten der US-Botschaft in Teheran Schutz gewährte und ihnen in einer Undercover-Aktion die Ausreise in die USA mit kanadischen Pässen ermöglichte.

Über den Todesfall berichtete der kanadische Fernsehsender CBC News an Donnerstag unter Berufung auf einen Sohn des früheren Diplomaten, der an Krebs erkrankt war.

Der kanadische Premierminister Stephen Harper würdigte den Diplomaten, der 81 Jahre alt wurde. “Ken Taylor gehörte zum Besten, was der Auswärtige Dienst Kanadas zu bieten hatte”, sagte er in einem Statement.

Taylor habe sein eigenes Leben riskiert, um die Gruppe von Amerikanern in Sicherheit zu bringen. Die sechs US-Bürger waren aus der Botschaft ihres Landes geflüchtet, nachdem sie von iranischen Demonstranten gestürmt worden war. Der Rest des Personals war damals in Geiselhaft genommen worden. Die Geheimoperation war zweimal verfilmt worden, zuletzt 2012 von Ben Affleck unter dem Titel “Argo”.

(SDA)


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