Zahlreiche Unfälle im Kanton St. Gallen

Zahlreiche Unfälle im Kanton St. Gallen
© (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind nach Mitteilung der Kapo St.Gallen verschiedene Automobilisten verunfallt, weil sie unter Alkoholeinfluss gefahren waren.

Am Samstag kurz nach 22 Uhr geriet in Wil ein 35-jähriger Automobilist mit seinem Wagen beim Rechtsabbiegen auf einer Verzweigung auf die Gegenfahrbahn. Dabei kollidierte sein Fahrzeug leicht mit dem Auto eines korrekt fahrenden 31-Jährigen. Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt. Der Atemalkoholwert beim Unfallverursacher ergab aber einen Wert von über 2,6 Promille.

In Gossau verursachte ein 27-jähriger Autofahrer gegen 23 Uhr auf der St. Gallerstrasse eine Auffahrkollision. Anschliessend entfernte er sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der zweite Unfallbeteiligte folgte dem 27-Jährigen und konnte diesen schliesslich zur Rede stellen. Durch die aufgebotene Polizeipatrouille wurde festgestellt, dass der Unfallverursacher alkoholisiert und unter dem Einfluss von Drogen gefahren war. Der bei ihm durchgeführte Alkotest ergab einen Wert von über 1,7 Promille. Verletzt wurde bei der Auffahrkollision niemand.

Ebenfalls Samstagnacht, gegen 1.40 Uhr, geriet in Altstätten ein 21-jähriger Mann mit seinem Fahrzeug von der Strasse ab und durchbrach eine Hecke. In der Folge wendete er sein Fahrzeug auf der Wiese der Liegenschaft und fuhr ein zweites Mal durch die Hecke. Der Wagen konnte am Wohnort des 21-Jährigen festgestellt werden, das an seinem Wagen haftende Gebüsch hatte der Polizei den Weg gewiesen. Aufgrund seines alkoholisierten Zustands wurde auch dem 21-jährigen Lenker der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.

Auch viele wetterbedingte Unfälle

Wie die Polizei weiter mitteilte, ist es während des ganzen Samstages in allen Regionen des Kantons zu Verkehrsunfällen gekommen. Ein Grossteil davon konnte auf nicht an die Witterung angepasste Fahrweise oder aber mangelhafte Winterausrüstung an den Fahrzeugen zurückgeführt werden. Bei diesen Unfällen wurde niemand ernsthaft verletzt. (red)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen