Kanton verdient Millionen mit grosser Staatsanleihe

Für den Kanton schauen jährlich 414'000 Franken heraus.
Für den Kanton schauen jährlich 414'000 Franken heraus. © KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI
Der Kanton Graubünden macht mit einer Staatsanleihe von einer Viertelmilliarde Franken ein gutes Geschäft. In den nächsten zwölf Jahren verdient er insgesamt fast fünf Millionen Franken – laut Finanzdirektorin Barbara Janom Steiner risikofrei.

Der Kanton hat am Mittwoch eine Staatsanleihe mit zwölfjähriger Laufzeit in der Höhe von 250 Millionen Franken aufgenommen und das Geld sofort wieder zu einem leicht höheren Zinssatz angelegt, wie Janom Steiner am Mittwoch am monatlichen Medientreffen der Regierung in Chur erklärte. Für den Kanton schaut dabei während der gesamten Laufzeit ein jährlicher Ertrag von 414’000 Franken heraus.

Der Kanton habe das Geld zu sehr günstigen Konditionen, einem Zins von 0,25 Prozent, aufnehmen können, sagte die Finanzdirektorin. Grund sei das ausgezeichnete Rating Graubündens von “AA+ bei stabilem Ausblick”.

Das Geldgeschäft wurde in Zusammenarbeit mit der Graubündner und der Zürcher Kantonalbank abgewickelt. Das Interesse an der Staatsanleihe sei bei institutionellen Anlegern, insbesondere Banken und Versicherungen, hoch gewesen, erklärte Janom Steiner. Das gesamte Geschäft sei auf dem Finanzmarkt innerhalb von zehn Minuten über die Bühne gegangen.

(SDA)


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