Kanton Zug ist laut UBS-Studie der wettbewerbsfähigste Kanton

Hauptsitz von Glencore in Baar. Dank der tiefen Steuern ist der Kanton Zug nicht zuletzt bei Rohstofffirmen sehr beliebt. Der Kanton figuriert bei der Wettbewerbsfähigkeit denn auch an der Spitze des neusten UBS-Rankings (Archiv).
Hauptsitz von Glencore in Baar. Dank der tiefen Steuern ist der Kanton Zug nicht zuletzt bei Rohstofffirmen sehr beliebt. Der Kanton figuriert bei der Wettbewerbsfähigkeit denn auch an der Spitze des neusten UBS-Rankings (Archiv). © KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI
Der Kanton Zug schlägt erneut alle anderen Kantone bei der Wettbewerbsfähigkeit. Die Zentralschweizer konnten nun zum dritten Mal die Spitze erobern, wie eine Studie der Grossbank UBS zeigt. Auf Platz zwei liegt erneut Zürich vor Basel-Stadt.

Am Schluss der Rangliste ist wiederum der Kanton Jura, wie aus dem Kantonalen Wettbewerbsindikator (KWI) der UBS hervorgeht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Damit hat der Kanton Zug langfristig das höchste Wachstumspotenzial aller Schweizer Kantone.

Die Zentralschweizer seien in jedem Bereich stark, sagte Studienautor Elias Hafner vor den Medien in Zürich. Die grösste Stärke von Zug liege im Humankapital. Der Kanton habe eine sehr gut ausgebildete Bevölkerung. Dies mache Zug für Unternehmen attraktiver.

Auch das Innovationspotential sei hoch. Weitere Vorteile des Kantons Zug seien die tiefe Arbeitslosigkeit, die vergleichsweise junge Bevölkerung und die tiefen Steuern. Zudem sind die Staatsfinanzen in gutem Zustand, wie die Studie weiter zeigt. Allerdings gebe es hier Kantone, die besser seien. “Auch Zug als stärkster Kanton hat noch Verbesserungspotential”, sagte Hafner.

(SDA)


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