Kapo goes mobile

Die Polizei bei dem Einsatz mit Smartphones.
Die Polizei bei dem Einsatz mit Smartphones. © Kapo St. Gallen
Ausgerüstet mit Uniform, Dienstwaffe und neuerdings mit einem Smartphone – so macht die Kapo St.Gallen Jagd auf Verbrecher. Das Smartphone hat sich bereits bewährt, erste Fälle konnten so schneller gelöst werden.


Was in Kriminalserien im Fernsehen schon längst gang und gäbe ist, hat nun auch die Kantonspolizei St.Gallen erreicht: Das digitale Zeitalter, das Erfassen der Ermittlungen via Smartphone, das Networking. Jeder Polizist der Kapo St.Gallen ist seit dem Sommer mit einem Smartphone ausgerüstet und die Polizisten haben sich, trotz anfänglichen Protesten, schon gut daran gewöhnt. “Es gab bei gewissen Personen, welche keine grosse Affinität zur Technik haben, zuerst einen Vorbehalt”, sagt Gian-Andrea Rezzoli von der Kantonspolizei St.Gallen. “Kann ich das?”, hätten sich die Polizisten zum Teil gefragt. Die Sorgen seien aber schnell verflogen, da die Polizisten merkten, dass die Apps ganz einfach zu bedienen sind.

Erste Erfolge

Es gab bereits erste Erfolge, Gian-Andrea Rezzoli nennt ein Beispiel: “Wir hatten eine vermisste Person in Altstätten, die ist davon gelaufen, es handelte sich dabei um eine geistig behinderte Person. Ein Polizist, der frei hatte, entdeckte das Bild der Person via Smartphone und identifizierte sie auf der Strasse.”

Polizeiinterne Apps

“Auf den Smartphones sind verschiedene Polizeiapps installiert”, erklärt der Mediensprecher.  Einerseits habe es auf den Smartphones die Bildübertragung, andererseits können Dienstbefehle heruntergeladen werden, auch verschiedene Formulare und Pläne seien mit dem Smartphone abrufbar. Alles in allem erleichtere das Smartphone die Polizeiarbeit immens. Die Polizei ist gut im digitalen Zeitalter angekommen. Wir gratulieren.

(red)


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