Katja Riemann spielt Radiopsychologin in neuer TV-Reihe

Katja Riemann erhält ihre erste dauerhafte Hauptrolle in einer TV-Serie, als Kummerkastentante im Radio. Wie dauerhaft der Job ist, darüber entscheiden die Einschaltquoten. (Archivbild)
Katja Riemann erhält ihre erste dauerhafte Hauptrolle in einer TV-Serie, als Kummerkastentante im Radio. Wie dauerhaft der Job ist, darüber entscheiden die Einschaltquoten. (Archivbild) © /AP/MIGUEL VILLAGRAN
In einer neuen Filmreihe für die ARD begibt sich die Schauspielerin Katja Riemann erstmals in eine feste dauerhafte Rolle als Radiopsychologin. “Emma nach Mitternacht” heisst die Reihe um eine unerschrockene Psychologin in Mannheim. Sie beginnt am 27. April.

Emma widmet sie sich als Radiomoderatorin den persönlichen Problemen der Hörer. “Ich sehe das als Lebenshilfe, die jemand bekommt, und dass die Zuhörer für sich auch etwas mitnehmen von so einer Sendung”, sagte Riemann der Deutschen Presse-Agentur über solche Radioformate.

Die Schauspielerin (“Der Verdingbub”) meinte, dass ihr die Rolle besonders nah sei. “Emma ist in der Tat eine Frau mit vielen Geheimnissen”, sagte Riemann. “Sie hat einen Erlebnisschatz, aus dem sie schöpfen kann – und eine Kombination aus Humor und aus der Freiheit, am Rande der Gesellschaft zu leben.”

Der Film zum Start heisst “Der Wolf und die sieben Geiseln” und habdelt von einem Geiselnehmer (Ben Becker) in einer Tankstelle in Mannheim. Riemann hofft, die Rolle für zwei, drei Jahre zu spielen. Es gebe viele Ideen. Die Zukunft hänge aber vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen und den Einschaltquoten ab. “… es ist ein bisschen zermürbend, nicht zu wissen, wie und ob es überhaupt weiter geht”, sagte sie.

(SDA)


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