Kein Feuerwerk am Silvester

Kein Feuerwerk am Silvester
© KEYSTONE/Arno Balzarini
Im Kanton Graubünden wird das Feuerverbot ausgeweitet. Das auf der Alpensüdseite bestehende Feuerverbot wurde um das Val Müstair und um die Sonnenseite des Engadins erweitert. Es bestehe eine erhöhte Gefahr vor Waldbränden.

Die Wetterbedingungen haben sich über Weihnachten nicht besonders verändert. Noch immer sind die Temperaturen mild. Deshalb dürfen nur ausserhalb der Gebiete mit Feuerverbot an Silvester Feuerwerke gezündet werden.

Im Misox, Calancatal, Bergell und Puschlav ist das Feuern im Freien bereits untersagt. Es wird nun um die Gebiete Val Müstair und um die Sonnenseite des Engadins erweitert. Für Pontresina gilt das Feuerverbot für das ortografisch rechts des Flaz-Baches gelegene Gebiet (Schafberg).

Aufgrund der akuten Waldbrandgefahr ist es in den Gebieten mit Feuerverbot absolut verboten, im Wald und in Waldesnähe Feuer zu entfachen. Raucherwaren und Feuerzeuge dürfen nicht einfach weggeworfen werden. Sämtliche Grillstellen im Wald und in Waldesnähe dürfen in diesen Gebieten nicht benutzt werden. Unter das Feuerverbot fällt auch das Entzünden von Feuerwerkskörpern und Himmelslaternen.

Auch auf der Alpennordseite fehlt es bis jetzt an Schnee. Deshalb ist die Waldbrandgefahr auch dort erheblich.

Aufgehoben wird das Feuerverbot erst, wenn es lange und intensiv regnet oder schneit und dies sei in den nächsten Tagen nicht der Fall. Im Kanton St. Gallen und Thurgau ist die Waldbrandgefahr gering bis mässig.

Auf dieser Karte ist die aktuelle Waldbrandgefahr zu sehen.


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