Keine Strafuntersuchung zum Brand in Asylunterkunft

Das Haus in Kaltbrunn, in dem 24 Asylbewerber untergebracht waren, brannte vollständig aus. Verletzt wurde aber niemand.
Das Haus in Kaltbrunn, in dem 24 Asylbewerber untergebracht waren, brannte vollständig aus. Verletzt wurde aber niemand. © Kantonspolizei St. Gallen
Es bestand nie ein Hinweis auf Brandstiftung, aber jetzt ist es definitiv klar: Beim Brand einer Asylunterkunft in Kaltbrunn handelte es sich nicht um Brandstiftung. Ein Ladegerät war Brandursache.

Ende September 2015 ist in einer Asylunterkunft in Kaltbrunn ein Brand ausgebrochen. Nun, fast ein halbes Jahr später, sind die polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen.

Die Kriminaltechniker der Kantonspolizei St.Gallen haben schon früh festgestellt, dass der Brand in einem Zimmer im Untergeschoss des Bauernhauses ausgebrochen ist. Sämtliche Elektrokabel und Elektrogeräte in diesem Raum wurden untersucht und konnten bis auf das Ladegerät als Brandursache ausgeschlossen werden. Die Untersuchungen der Kriminaltechniker zeigen nun, dass ein technischer Defekt dieses Ladegeräts zum Brand geführt hat. Das Ladegerät gehörte einem Hausbewohner.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eröffnete keine Strafuntersuchung. (pd)


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