“Keine Überraschung”

Rechts statt Grün: Bei den Nationalratswahlen im Kanton St.Gallen legen die SVP und FDP einen Sitz zu. Auch im Thurgau muss die GLP ihren Sitz an die FDP abgeben. Wie ist dieser Rutsch nach rechts zu deuten? TVO hat mit zwei Experten die Wahlausgänge in St. Gallen und Thurgau diskutiert.

Bei den St. Galler Ständeratswahlen sind keine grossen Überraschungen geschehen. Auch der Rechtsrutsch war erwartet. Wie erklärt sich diese Tendenz? Politbeobachter Reto Antenen sieht vor allem die Angst vor den Flüchtlingsströmen als Grund zum Rechtsrutsch.

Im Thurgau konnten Brigitte Häberli (CVP) und Roland Eberle (SVP) ihre Sitze im Ständerat verteidigen. Der GLP-Kandidat Klemenz Somm blieb chancenlos. Im Nationalrat verliert die GLP ihren Sitz an Hermann Hess (FDP). “Damit musste man rechnen”, sagt David Angst, Leiter der Thurgauer Zeitung, im Gespräch.


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