Keinen Platz für Fahrende

Fahrende sind nicht erwünscht in St.Gallen.
Fahrende sind nicht erwünscht in St.Gallen. © Screenshot TVO
Seit Jahren sucht der Kanton St.Gallen nach Durchgangsplätzen für Fahrende. Mit einem verzweifelten Aufruf versucht der Kanton jetzt, bei den Gemeinden wenigstens provisorische Plätze zu finden. Doch es scheitert oft an öffentlichen Auflagen.

Das Baudepartement hat die Gemeinden aufgerufen, provisorische Durchgangsplätze zur Verfügung zu stellen. Die Ansprüche sind laut Kanton bescheiden: 2500 Quadratmeter Fläche und provisorische Wasser- und Stromanschlüsse. Das reicht. Doch diese Ansprüche sind offenbar schon zu hoch, wie das Beispiel Kirchberg zeigt. Es gebe schlichtweg keinen Platz, sagt Christoph Häne, Gemeindepräsident von Kirchberg.

Warum die provisorischen Plätze nicht nur wegen der Beherbergung, sondern auch aufgrund der Symbolik sehr wichtig sind, erklärt Claude Gernzner, Pressesprecher Bewegung der Schweizer Reisenden, im TVO-Beitrag.

(red)


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