Keiner interessiert sich für Sawiris’ Flüchtlingsinseln

Der ägyptische Milliardär Naguib Sawiris - hier 2013 am 43. St. Gallen Symposium - möchte Gutes tun für Flüchtlinge, aber keiner lässt ihn (Archiv).
Der ägyptische Milliardär Naguib Sawiris - hier 2013 am 43. St. Gallen Symposium - möchte Gutes tun für Flüchtlinge, aber keiner lässt ihn (Archiv). © /KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Der ägyptische Milliardär Naguib Sawiris hat Italien und Griechenland angeboten, eine Mittelmeer-Insel für 30’000 Flüchtlinge zu spenden. Aber seine Briefe an die Regierungschefs in Italien und Griechenland seien unbeantwortet geblieben, beklagt er sich.

Bei einer Pressekonferenz im französischen Lyon erzählte Sawiris, er habe 23 unbewohnte Inseln ausfindig gemacht, deren Eigentümer verkaufen wollten.

Die Flüchtlinge, die er als “arme Teufel” bezeichnete, könnten auf dem von ihm gekauften Eiland eine Zukunft aufbauen, meint er. Sie könnten “Häuser, Kliniken und Schulen bauen, eine neue Stadt schaffen”.

Es gehe ihm nicht um Reklame für seine Person, fügte Sawiris hinzu. Er wolle lediglich in Frieden mit seinem Gewissen leben.

(SDA)


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