Kellerduell im Wallis

Kellerduell im Wallis
© KEYSTONE/CHRISTIAN BRUN
Die drei Duelle der 7. Runde der Super League am Sonntag stehen bereits im Zeichen des Strichkampfs. In Sitten kommt es zwischen Sion und Thun zum Duell Vorletzter gegen Letzter.

Für alle sechs am Sonntag im Einsatz stehenden Teams geht es darum, sich so schnell wie möglich in der Tabelle aus der Gefahrenzone zu entfernen.

Mit Platz 9 hinkt der FC Sion den hohen Ansprüchen seines Präsidenten Christian Constantin weit hinterher. Dieser zog früh die Reissleine und ersetzte an der Seitenlinie Didier Tholot durch Peter Zeidler. Der Neuanfang glückte, nun soll gegen Thun der Aufwärtstrend fortgesetzt werden. «Wir müssen siegen, ganz klar», so der Deutsche.

Noch keine Spur von Nervosität macht sich im Berner Oberland breit, obwohl der FC Thun am Tabellenende liegt. Trainer Jeff Saibene will «nichts schönreden», appelliert aber an die Geduld. «Die Mannschaft befindet sich im Umbruch. Die Integration der Jungen braucht Zeit.»

St.Gallen kann mit einem Sieg im Heimspiel gegen Lugano endgültig den Turnaround schaffen, nachdem Trainer Joe Zinnbauer nach vier Niederlagen in den ersten fünf Spielen bereits angezählt war. Das 3:0 gegen Luzern sorgte dafür, dass während der Nationalmannschaftspause in der Ostschweiz wieder Ruhe eingekehrt ist. Gegen Lugano und nächste Woche in Thun, die nominell schwächer besetzt sind, wollen die St.Galler nachlegen. «Wenn wir aber nicht 100 Prozent geben, reicht es gegen keinen Gegner», warnte Zinnbauer.

Erstmals in der Super League kommt es zum Duell zwischen Lausanne-Sport und Vaduz. Die vom ehemaligen Internationalen Fabio Celestini gecoachten Waadtländer sind bislang ein Gewinn für die Liga. Und auch Vaduz ist für seine Verhältnisse gut in die Gänge gekommen. Dem Sieger winkt die Chance, sich in den nächsten Wochen in der Tabelle gegen oben orientieren zu können.

(SDA)


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