KESB-Streit im Linthgebiet eskaliert

Das Gebäude der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Linth in Rapperswil.
Das Gebäude der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Linth in Rapperswil. © kesb.sg.ch/regionen/linth/
Die Stadt Rapperswil-Jona und der Präsident der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Linth, Walter Grob, reichen eine Klage wegen Persönlichkeitsverletzung gegen die Obersee Nachrichten ein. Sie werfen der Zeitung eine verunglimpfende Kampagne gegen die KESB und deren Präsidenten vor.

Zur Klage kommt es, weil es im Schlichtungsverfahren zwischen beiden Parteien zu keiner Einigung gekommen ist, wie die Stadt Rapperswil-Jona mitteilt. Das Schlichtungsverfahren wurde im Februar 2016 von der Stadt und Walter Grob eingeleitet. Es ist fester Bestandteil eines Zivilprozesses und erfolgt zwingend im Vorfeld einer Klage wegen Persönlichkeitsverletzung. Das Vermittlungsgespräch fand am 26. Mai 2016 statt.

Laut Mitteilung der Stadt Rapperswil-Jona zeigten sich die federführenden Journalisten der Obersee  Nachrichten, Bruno Hug und Mario Aldrovandi, uneinsichtig und wollten sich in der Berichterstattung zur KESB (siehe Links) auch nicht an geläufige Standards und an die Fakten halten. Man erachte es vor diesem Hintergrund als Pflicht, die Mitarbeiter vor ungerechtfertigten und persönlichkeitsverletzenden Angriffen von Medienschaffenden zu schützen, begründet die Stadt die Klage.

(uli)


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