Klage wegen Formel-1-Boliden auf der Skipiste

Ein Formel-1-Rennen auf der berühmten Hahnenkamm-Abfahrtsstrecke in Kitzbühel wird zum Problem. Die Behörde hat ein Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet, da keine Bewilligung vorlag. 

Das Ereignis war ein Spektakel. Toro-Rosso-Pilot Max Verstappen wurde auf der Abfahrtsstrecke ausgesetzt, zur Überraschung aller Anwesenden. Doch der Show-Run wäre naturschutzrechtlich genehmigungspflichtig gewesen. Dies erklärte Kitzbühels Bezirkshauptmann Michael Berger. Problem ist: Ein solcher Antrag wurde gar nie gestellt.

In einer ersten Reaktion von Seiten des Veranstalters Red Bull betont man, dass eine Aussenlandegenehmigung für den Transport des Rennwagens per Helikopter auf den Berg beantragt wurde. Diese sei auch genehmigt worden.

Laut den Behörden hätte es aber zusätzlich noch eine naturschutzrechtliche Bewilligung gebraucht. Die Höchststrafe für ein derartiges Vergehen liege bei 30’000 Euro, gab Berger bekannt.

Wie dem auch sei: Die Aktion und das Video dazu ist spektakulär!

(red)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen