Walliser CVP hält 150-jährige Vorherrschaft im Ständerat

Dürfte weiterhin ein gefragter Mann bleiben: der Walliser CVP-Ständerat Jean-René Fournier. Er liegt nach ersten Resultaten im zweiten Wahlgang vorne. (Archiv)
Dürfte weiterhin ein gefragter Mann bleiben: der Walliser CVP-Ständerat Jean-René Fournier. Er liegt nach ersten Resultaten im zweiten Wahlgang vorne. (Archiv) © KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE
Die über 150-jährige Dominanz der CVP auf den beiden Walliser Ständeratssitzen geht weiter. Der Bisherige Jean-Réne Fournier hat für die nächsten vier Jahre seinen CVP-Parteikollegen Beat Rieder als Sitznachbarn. Der FDP-Herausforderer unterlag.

Das beste Resultat machte Jean-René Fournier mit 50’853 Stimmen, vor Beat Rieder mit 46’286 Stimmen. Damit löst Beat Rieder den CSP-Ständerat René Imoberdorf ab, der nach acht Jahren in der kleinen Kammer nicht mehr zur Wiederwahl antrat.

Der FDP-Herausforderer Pierre-Alain Grichting lag mit 44’805 Stimmen nur knapp 1500 Stimmen zurück. Damit machte er es im zweiten Wahlgang noch einmal spannend.

Der 51-jährige Quereinsteiger und Präsident der Weinvermarktungsgesellschaft Provins konnte den Rückstand gegenüber dem ersten Wahlgang verkürzen. Den beiden CVP-Kandidaten dürfte die hohe Wahlbeteiligung im Oberwallis von 55,6 Prozent entgegengekommen sein.

Der FDP-Kandidat Grichting hätte vor allem im französischsprachigen Kantonsteil punkten müssen. Die Wahlbeteiligung im Unterwallis (38,2 Prozent) und im Mittelwallis (46,6 Prozent) lag jedoch deutlich tiefer.

(SDA)


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