Kommt schon Jungs, ihr packt das!

Von René Rödiger
Wir wollen die St.Galler wieder jubeln sehen.
Wir wollen die St.Galler wieder jubeln sehen. © KEYSTONE/Nick Soland
Genug gemotzt, genug gebasht! Jetzt kommen wieder bessere Zeiten auf den FC St.Gallen zu. Zumindest besagt das die Erfahrung. Der FCSG konnte immer wieder erstaunliche Comebacks feiern.

0:7 im eigenen Stadion untergehen. Das ist schlimm. Aber keine Tragödie. Es ist zwar die höchste Heimniederlage des FC St.Gallen seit über 41 Jahren. Bereits am Mittwoch gegen Sion können sich die Espen aber wieder rehabilitieren.

Das sollte gelingen. Schaut man auf vergangene Kanterniederlagen, folgte darauf immer eine entsprechende Reaktion und die St.Galler holten Punkte.

Allenspach mit Doppelpack

Im April 1997 mussten sich die St.Galler bei GC mit 0:8 geschlagen geben. Vier Tage später trafen die Espen erneut auf die Zürcher. Zu Hause rettete Adrian Allenspach mit einem Doppelpack den Ostschweizern einen Punkt (2:2).

Hoffnungssieg nach Wil-Pleite

Über das Wil-Spiel vom 3. November 2002 muss man nicht mehr viele Worte verlieren (11:3). Unbeeindruckt davon haben die St.Galler das darauf folgende Spiel mit 2:0 gewonnen. Ok, es war ein Cup-Spiel gegen den Erstligisten FC Chur. Trotzdem: Die positive Reaktion war da. Der FCSG ging bereits nach 14 Sekunden gegen Chur in Führung.

Unentschieden nach 2:7-Absturz

Fast genau fünf Jahre später verlor der FC St.Gallen zu Hause 2:7 gegen YB. Eine Woche später holten die Espen bereits wieder einen Punkt. Mit einem 2:2 gegen Aarau. Vielleicht müssen sich die Spieler des FC St.Gallen an diese Kämpfer-Tugenden erinnern.

Auch ganz schön war dieses Comeback – ebenfalls gegen Aarau – aus dem Jahr 2011:

Vom 1:3 zum 4:3

Dass St.Gallen über den Kampf zurück auf die Erfolgsspur findet, ist nichts Neues. Die älteren Fans erinnern sich nur zu gerne an den Oktober 1998. Zur Pause lagen die Espen ausgerechnet gegen das Tabellenschlusslicht Aarau mit 1:3 im Hintertreffen. Dann kehrten die Ostschweizer zurück. Und wie! Dorjee Tsawa mit einem Doppelpack und Gil Ribeiro sorgten innert zwölf Minuten für den 4:3-Endstand.

Spiel gegen Winti gedreht

Oder das Spiel gegen Winterthur von Ende Mai 2009. Es sah übel aus: Goran Antic traf zwei Mal für die Winterthurer. Moreno Merenda, Michael Lang und Moreno Costanzo drehten die Partie.

Also, liebe Espen: Aufstehen, kämpfen und gegen Sion punkten!


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