Kopfschutz ab 2017 immer wahrscheinlicher

Formel 1 will mehr Sicherheit - auch bei riskanten Manövern
Formel 1 will mehr Sicherheit - auch bei riskanten Manövern © KEYSTONE/EPA/SRDJAN SUKI
Die Einführung eines Kopfschutzes in der Formel wird immer wahrscheinlicher. Der Weltverband FIA hat gemäss der BBC die Rennställe informiert, er wolle die Massnahme auf die Saison 2017 etablieren.

Die Fahrer seien glücklich, dass sich die Techniker der Teams auf eine solche zusätzliche Lösung geeinigt hätten, sagte der frühere Fahrer Alexander Wurz, Präsident der Fahrergewerkschaft. Vorausgegangen war eine Expertise der FIA sowie ein einstimmiges Votum der Fahrer für eine rasche Umsetzung.

Das “Halo”-Konzept (“Heiligenschein”) beruht auf einem ringförmigen Bügel, der über den Helm des Piloten gespannt ist und mittig an einer vertikalen Strebe fixiert wird. Damit soll ein grösserer Schutz vor herumfliegenden Trümmerteilen gewährleistet werden.

Der letztlich tödliche Unfall von Jules Bianchi im Oktober 2014 hatte die Diskussion um einen weiteren Schutz für die offenen Cockpits angefacht. Der Franzose war mit seinem Boliden unter einen Bergungskran geraten. Er erlag letzten Sommer den schweren Kopfverletzungen.

(SDA)


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