Kritik an Besetzung asiatischer Rollen in Hollywood

In "Doctor Strange" spielt Tilda Swinton einen Tibeter. Warum engagiert Hollywood eine weisse Frau für die Besetzung eines asiatischen Mannes, fragen sich kritische Stimmen. (Archivbild)
In "Doctor Strange" spielt Tilda Swinton einen Tibeter. Warum engagiert Hollywood eine weisse Frau für die Besetzung eines asiatischen Mannes, fragen sich kritische Stimmen. (Archivbild) © Keystone/EPA EFE/ALEJANDRO ERNESTO
Nach scharfer Kritik wegen der Diskriminierung schwarzer Schauspieler bei der Oscar-Verleihung steht Hollywood nun auch wegen des Umgangs mit asiatischen Schauspielern in der Kritik.

Für Wirbel sorgte zuletzt, dass die weisse Schauspielerin Tilda Swinton für die Rolle eines aus Tibet stammenden Mentors in “Doctor Strange” gewählt wurde, einer Verfilmung der gleichnamigen Comic-Reihe.

Die Marvel Studios entgegneten, der sogenannte Ancient One in den Comics sei nicht einer bestimmten Figur vorbehalten. Schauspieler wie Margaret Cho und George Takei kritisierten den Schritt. Zuvor hatte schon die Besetzung der weissen Scarlett Johansson als Protagonistin in der Manga-Adaption “Ghost in the Shell” für ähnliche Kritik gesorgt.

(SDA)


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