Kritik an Säntispark-Rutschen

In der Rutschenwelt des Säntisparks kam es am Sonntag zu einem Unfall
In der Rutschenwelt des Säntisparks kam es am Sonntag zu einem Unfall © Hanspeter Schiess/St.Galler Tagblatt/Archiv
Ein Gast übt harsche Kritik an den Rutschen und am Personal im Säntispark. Er und drei weitere Personen seien im «Wirbelwind» verletzt worden und das Personal habe nicht reagiert.

Ein St.Galler berichtet im «Tagblatt», dass zwei Personen verbotenerweise mit Schwimmreifen in die neue «Wirbelwind»-Rutschbahn im Säntispark gestiegen seien. Der Mann sei darauf in die Rutsche gegangen und prallte auf die Reifen. Er blieb im Tunnel stecken. Der nachfolgende Rutsch-Gast, sein Cousin, sei mit voller Wucht in ihn gefahren.

Der St.Galler konnte sich unter den Reifen durch befreien und wollte Hilfe holen. Allerdings hätte das Personal nicht reagiert. Darauf habe der Mann selbständig die Rutsche gesperrt. Allerdings zu spät: Es seien bereits zwei weitere Personen runtergerutscht. Die Bilanz: Eine Gehirnerschütterung, Rückenprellungen und eine gebrochene Nase. Zunächst wurde auch von einem gebrochenen Bein berichtet. Dies erwies sich jedoch nach ersten Abklärungen als falsch, wie Mediensprecherin Natalie Brägger auf Anfrage von FM1Today sagt.

Beim «Wirbelwind» habe es nicht einmal ein Warnschild, dass man nicht mit Reifen in die Röhre dürfe. Der Säntispark bestätigt zwar, dass es einen Unfall gegeben habe, weist jedoch darauf hin, dass es bei jeder Rutsche Schilder mit Anleitungen und Verboten gebe. Der Unfall vom vergangenen Wochenende werde untersucht.

(red.)


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